2021/10: Ceccano - Finocchio

  Etappe 2021/10 [0268]
Caccano - Finocchio (via Pista Ciclabile Paliano - Fiuggi)
111 km    
1400 Hm (garmin edge 1000)

 

 

Mit dem Fahrrad von Catania über Palermo und Neapel nach Rimini. Radtour durch Italien.
 
 
Mit
Wir frühstücken in einer kleinen Bar neben dem Hotel. Während Frank und ich Kaffee und süßes Gebäck bestellen, wählt Marion ein mit Nutella gefülltes Croissant. Das Befüllen des Croissants erfolgt vor Ort mittels einer Handpumpe, wobei die Nutella praktischerweise in putzeimergroßen Gebinden vorrätig ist. Man glaubt ja gar nicht, wie viel Nutella in ein Croissant passt! Danach geht es über Nebenstraßen weiter Richtung Norden.
 
Mit
Am Vormittag kommen wir am Lago di Canterne vorbei, der im gleichnamigen Naturreservat liegt. Bei einer Internetrecherche konnte ich keine kuriosen Details zu dem See ausfindig machen, habe aber herausgefunden, dass es den See als Motiv für ein virtueles online-Puzze bei pusslefactory.com gibt, was mich dann einiges an Zeit gekostet hat, da ich es nicht lassen konnte, das Puzzle fertigzustellen.
 
Mit
In Fonte machen wir an einer der kleinen Imbissbuden halt und gönnen uns ein leckeres Mittagessen. Auf den Rotwein verzichte ich nur schweren Herzens.
 
Mit
Ein absolutes Highlight ist der Radweg zwischen Fiuggi und Paliano. Der erstaunlich wenig bekannte Radweg führt eng am Hang entlang und bietet einen großartigen Blick auf das  Valle Latina und das Valle del Sacco. Die hangseitig stehenden Stahlmasten erinnern noch an die 1930 erbaute und unlängst zurückgebaute Bahntrasse, der der Radweg folgt. 
 
Mit
Egal in welcher Richtung man den Radweg befährt: da die Trassierung für Elektro-Loks der der 30er Jahre ausgelegt wurde, ist die Steigung angenehm gering und konstant über die Strecke verteilt. Der Radweg ist allerdings nur an wenigen Stellen von der Straße aus zugänglich, daher sollte man den Einstig gut planen. 
 
Mit
Obwohl der Radweg Teil des Eurovelo 5 und des Pilgerwegs Via Francigena ist, sehen wir hier keinen Menschen: der Radweg schein trotz der spektakulären Lage recht unbekannt zu sein. Am westlichen Ende, wo der Radweg auf die Strada Regionale 155 (Vie Prenestina) stößt, gibt es ein modernes Cafe. Hier füllen wir unsere Getränkevorräte auf und essen eine Kleinigkeit. 
 
Mit
Irgendwas ist ja immer: Obwohl wir den Rest des Tages dem Eurovelo 5 folgen, müssen wir uns im Bereich der mittelalterlichen Mola dei Piscoli durch unwegsames Gelände kämpfen. Wären wir den Weg in entgegengesetzter Richtung gefahren, dann hätten Verbotsschilder auf das Problem hingewiesen. Wer wie wir in Richtung Westen fährt, wird nicht mit derartigen Schildern belästigt.